Werner's Bienengold

Honig aus Nidderau

Honigsorten  

 

Fruehjahr

 

   

Für den Frühjahrshonig sammeln die Bienen Nektar von Blüten, die früh blühen: Obstbäume, Raps, Löwenzahn, Klee und einiges mehr. Der Honig ist sehr hell, cremig bis fest und zeichnet sich durch einen hohen Traubenzuckeranteil aus.

Sein Geschmack ist fruchtig mild. Der Frühtrachthonig ist besonders gut geeignet zum Süßen von Müslis und Cremespeisen, aber wir verwenden ihn auch gerne anstelle von Industriezucker zum Backen oder im Tee. Beim Süßen von Heißgetränken ist allerdings zu beachten, dass die guten Enzyme des Honigs bei einer Temperatur von >36° C zerstört werden. Daher den Honig am Besten erst zugeben, wenn das Getränk ein wenig abgekühlt ist.


Der diesjährige Sommertrachthonig besteht aus Nektar von Pflanzen, die im späten Frühjahr bis zum Ende des Sommers blühen. Hierunter fallen Erntepflanzen wie Buchweizen, Senf, Phacelia, Brombeeren, daneben Linde, Robinie, verschiedenste Kräuter und vieles mehr. Auch Honigtau wird ab der Jahresmitte verstärkt gesammelt. Der verleiht dem Sommertrachthonig seinen kräftig-fruchtigen Geschmack. Er ist von dunkler Farbe und eher zähflüssig. Sommertrachthonig ist weniger süß dafür aber würzig.


Honigtau wird nicht von Blüten produziert, sondern besteht aus den Ausscheidungen von Baumläusen. Die Bienen verarbeiten diese in ihrem Honigmagen zu einem Honig, der den typisch herben, würzigen Geschmack des Waldhonigs ausmacht. In trockenen Sommern müssen Blühpflanzen ums "nackte" Überlegen kämpfen. Sie haben daher oft keine Kraft mehr, auch noch Nektar zu produzieren. Die Bienen weichen dann auf der Nahrungssuche in den Wald aus, wo sie Honigtau aufnehmen. Für uns bleibt Waldhonig eine seltene Ausnahme, da wir unsere Bienen nicht gezielt in den Wald stellen wollen. Ihre Hauptaufgabe ist es, mit ihrer Bestäubungsleistung den Ernteertrag unseres Gastgebers, der Familie Vogel, zu erhöhen.